10. April 2013

Fünfte Generationendebatte: «Das Alter wird vielfältiger – Migrantinnen und Migranten wollen in der Schweiz alt werden»

Die demografische Entwicklung in der Schweiz ist in vielfacher Weise von der Migration abhängig: Wer kommt, wer geht, wer bleibt wie lange hier? Die Migrationsbevölkerung ist zwar statistisch gesehen noch immer «jünger» als die schweizerische Bevölkerung; mehr und mehr nimmt nun jedoch die ältere Migrationsbevölkerung zu, weil die erste Einwanderergeneration ins Rentenalter kommt und längst nicht mehr alle ausländischen Erwerbstätigen nach der Pensionierung in ihr Herkunftsland zurückkehren. Ergeben sich daraus neue innerfamiliäre Rollen für die zweite – und dritte – Generation? Und: Die Bedürfnisse und Ressourcen der älteren Migrantinnen und Migranten rücken in den Vordergrund. Dabei geht es um zentrale Fragen, denn neueste Erhebungen zeigen, dass die älteren Migrantinnen und Migranten im Schnitt materiell schlechter gestellt sind als Schweizer Seniorinnen und Senioren, ein höheres Armutsrisiko haben und weniger gesund sind.

Es debattierten:
Vania Alleva, Co-Präsidentin Gewerkschaft Unia, Vize-Präsidentin des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes SGB Kurt Zubler, Integrationsdelegierter des Kantons Schaffhausen, Präsident der Schweizerischen Konferenz der Integrationsdelegierten

Bericht im Migros-Kulturprozent online-Magazin




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