9. Juni 2016

Vernetzungstag 2016

Die Bibliothek als «Third place»?





Wenn Bibliotheken neue Wege gehen


Bibliotheken eignen sich besonders gut als Begegnungsort, als sogenannter «Third Place». Davon ist Mathilde Servet, Leiterin des Service Praktisches Wissen der Bibliothèque publique d’information am Centre Pompidou in Paris und Referentin am Vernetzungstag 2016, überzeugt. Denn sie sind leicht zugängliche und neutrale Orte. Das heisst, die Besuchenden, egal welcher Kultur, welchem Milieu oder welcher Generation sie angehören, begegnen sich auf Augenhöhe.

Dass auch viele Bibliotheksverantwortliche von diesem Gedanken überzeugt sind, zeigte Mathilde Servet eindrücklich mit den mitgebrachten Beispielen von Bibliotheken aus der ganzen Welt, die den Pioniergeist hatten, ihre Bibliothek zum Third Place zu machen.

Einblick in zwei Beispiele aus der Schweiz boten Andrea Faedi, stellvertretende Leiterin der Stadtbibliothek Rapperswil-Jona mit dem Projekt «Tablet Heroes», das in der Stadtbibliothek Rapperswil-Jona in Kooperation mit infoklick durchgeführt wurde und Beate Krützer, Co-Präsidentin des Vereins AkzentaNova zusammen mit Cécile Vilas, Leiterin Bereich Kultur der Stadtbibliothek Zofingen. Sie präsentierten «Lesementoring», ein Kooperationsprojekt von AkzentaNova mit der Stadtbibliothek Zofingen und weiteren Bibliotheken.

Am Vernetzungstag nahmen rund 40 Personen, vorwiegend Mitarbeitende von Bibliotheken und Ludotheken, teil und tauschten ihre Erfahrungen aus. Dabei ging es um Fragen, wie man Teilnehmende, Mitwirkende und Kooperationspartner für Begegnungsprojekte in Bibliotheken findet, wie man solche Angebote kommuniziert, wie man ganz generell den Austausch zwischen Jung und Alt fördert und welche Auswirkungen und Anforderungen Sonntagsöffnungszeiten in Bibliotheken haben. Die Ergebnisse sind in der Dokumentation zusammengefasst.
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