14. September 2016

TAGUNG ZUSAMMENLEBEN

SCHWEIZERISCHE AKADEMIE DER GEISTES- UND SOZIAL­WISSEN­SCHAFTEN SAGW LUD GEMEINSAM MIT DER SCHWEIZERISCHEN GEMEIN­NÜTZIGEN GESELLSCHAFT SGG UND DEM MIGROS-KULTURPROZENT ZUR DISKUSSION EIN: WIE GEMEINDEN UND STÄDTE VOM GENERATIONENVERBINDENDEN ENGAGEMENT DER ZIVILGESELLSCHAFT PROFITIEREN KÖNNEN.

IMPRESSIONEN



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BESTE REKLAME FÜR GENERATIONENPROJEKTE


37 POSTER HINGEN IN DEN GÄNGEN DER UNI FRIBOURG, UND VOR FAST JEDEM HAT SICH EINE TRAUBE INTERESSIERTER GEBILDET, DIE MEHR ERFAHREN WOLLTEN. PRÄSENTIERT WURDEN NEUE, BEWÄHRTE ODER AUCH ERST ALS IDEE VORLIEGENDE GENERATIONENPROJEKTE. DIE PROJEKTVERANTWORTLICHEN, VIELE MIT BEST-PRACTICE-NIVEAU, ABER AUCH NEWCOMER, STELLTEN IHRE VORHABEN VOR UND SUCHTEN FEEDBACK, NACHAHMER ODER INSPIRATION.


Dass sich die Generationenperspektive beim Blick auf das Zusammenleben lohnt, vertritt die Generationenakademie seit langem – es ist dies ihre eigentlich Raison d’être. Nicht immer jedoch ist diese Haltung der gemeinsame Nenner, wenn politisch Verantwortliche, soziale Akteure, Vertreter/-innen von NGOs und Forschende zusammen kommen. Für einmal war es jedoch der Fall: Am 14. September 2016 trafen an der Uni Fribourg über 100 Personen ein, die gemeinsam Einsichten gewinnen wollten: «Zusammenleben – wie Gemeinde und Städte vom generationenverbindenden Engagement der Zivilgesellschaft profitieren können», so der vielversprechende Titel der Tagung, die gemeinsam getragen wurde von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften, dem Migros-Kulturprozent und der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft. Mit Referaten, Workshops und zwei sehr interaktiven Postersessionen hatten die Teilnehmenden aus der ganzen Schweiz ein breites Spektrum an Austausch- und Diskussionsmöglichkeiten zur Verfügung. 
 

VIELFALT AN THEMEN UND VORGEHENSWEISEN

Für die nächsten Anlässe und Entwicklungsräume der Generationenakademie sehr inspirierend waren die breite Themenvielfalt sowie die oft sehr unterschiedlichen Wege, welche die Projektverantwortlichen mit ihren Vorhaben eingeschlagen haben. Die Posters zeigten Beispiele aus den folgenden Bereichen: Partizipative Gemeinde- und Stadtentwicklung, neue Wohnformen, Formen der Nachbarschaftshilfe und soziale Integration. Dies scheinen die bedeutsamen Bereiche zu sein, in den Generationenprojekte positive Wirkungen entfalten können. 

GEMEINDEN UND STÄDTE IN DER PFLICHT

In die Vorbereitung des Anlasses involviert waren auch der Städteverband, der Gemeindeverband und die Tripartite Agglomerationskonferenz. Gerade die beiden ersten Organisationen betonten in der abschliessenden Podiumsdiskussion, dass ihre Mitglieder – also die Exekutiven der Schweizer Städte und Gemeinden – die generationenübergreifenden Fragen immer mehr als strategische Position in ihre Politikplanung einbeziehen. Es seien nun direkte und konkrete Antworten auf die Fragen zum gesellschaftlichen Kitt zwischen den Generationen zu finden. 

GENERATIONEN-MAINSTREAMING IS ON

Was die vielen Vorhaben, die in unseren Projekt-Workshops entwickelt wurden, andeuteten und was die Debatten und Workshops in unseren Anlässen aufzeigten – das geht nun immer mehr in die Breite: Die Generationen-Frage ist bei vielen angekommen. Gleichzeitig, auch das hat die Tagung aufgezeigt, besteht noch viel Potenzial. Die Arbeit wird nicht ausgehen; den Projektinitianten/-innen nicht, die ihre Poster wieder abhängten und für die nächste Präsentation glatt strichen, – und auch der Generationenakademie nicht. 

Tagung Zusammenleben vom 14. September 2016, — Universität Freiburg, Pérolles 2

Weitere Informationen: 
www.sagw.ch/veranstaltungen