13. November 2012

VIERTE GENERATIONENDEBATTE: «HOTEL MAMA AUSGEBUCHT, WG VOLL – AM RENTNERHANG GIBT’S VIEL PLATZ: WER WO WOHNEN KÖNNTE»


Der Wohnraum bleibt knapp, die Wohn- und Lebensformen sind ständig im Wandel und mit ihnen die damit verbundenen romantischen Vorstellungen eines Miteinanders der Generationen. Die meisten davon sind weder nachhaltig noch realistisch. Fakt ist, dass viele junge Menschen wieder länger bei den Eltern wohnen und danach nie mehr mit anderen Generationen unter einem Dach leben werden. Ausnahme: die eigenen Kinder. Auf der anderen Seite leeren sich die grossen Häuser aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nur langsam, da viele ältere Leute lange zuhause leben können und wollen. Gibt es Potenzial für generationenübergreifendes Wohnen zur Linderung der Wohnknappheit? Was könnte die Wohnraum- und Stadtplanung beitragen? Was private Initiativen? Wer könnte die Vermittlung übernehmen?


Es debattierten:
 
  • Dr. Margrit Hugentobler, Leiterin ETH Wohnforum, Departement Architektur ETH Zürich
  • Cédric Wermuth, Nationalrat SP/AG, Student der Politikwissenschaften, Wirtschafts- und Sozialgeschichte und Philosophie an der Universität Zürich